Review: Chris Cornell – NO ONE SINGS LIKE YOU ANYMORE

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Review: Chris Cornell – NO ONE SINGS LIKE YOU ANYMORE

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Grüße aus der Vergangenheit…

Am 17. Mai 2017 verlor die Rockwelt mit Chris Cornell einen ihrer ganz Großen. Jetzt erscheint mit NO ONE SINGS LIKE YOU ANYMORE eine Kollektion von zehn Coverversionen, die der Ausnahmesänger (u. a. Soundgarden, Audioslave) 2016 zusammen mit Produzent Brendan O’Brien (u. a. Rage Against The Machine, Pearl Jam) aufgenommen hat. Seine Fassung der Soul­-Nummer ›Stay With Me‹ (im Original von Lorraine Ellison) kennt man bereits aus der TV­-Serie „Vinyl“. Die melancho­lisch-­düstere Version des Guns-­N’­Roses-­Klassikers ›Patience‹, veröffentlich an Cornells 56. Geburtstag, wurde bereits im Sommer letz­ten Jahres zum Hit in Amerika. In den anderen acht Tracks zeigt sich die unglaubliche Bandbreite von Cornells Können. Er drückt so unterschiedlichen Nummern wie ›Watching The Wheel‹ (John Lennon), ›Showdown‹ (Electric Light Orchestra) oder ›Jump Into The Fire‹ (Harry Nilsson) seinen ganz eigenen Stempel auf. Einen der Höhepunkte bildet ›Nothing Compares 2 U‹ (Prince), das – obwohl tausend­mal gehört – bei Cornell nochmal eine ganz eige­ne, sehnsüchtige Note mit Gänsehautgarantie bekommt. Vicky Cornell, die Witwe von Chris, sagt: „Uns allen kann seine Stimme helfen, durch diese schwierigen Zeiten zu kommen“. Da ist was dran. (Wolfgang Hertel)

8 von 10 Punkten

Chris Cornell, NO ONE SINGS LIKE YOU ANYMORE, UNIVERSAL

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